Kinesiotaping ist vielen aus dem Sportbereich bekannt, wird aber auch in der Hebammenarbeit gezielt als unterstützende Behandlungsmethode eingesetzt. Die elastischen Tapes werden auf die Haut aufgebracht und können dazu beitragen, Muskeln, Bänder und Gelenke zu entlasten sowie die natürlichen Bewegungsabläufe des Körpers zu unterstützen.
Gerade in der Schwangerschaft, aber auch nach der Geburt, kommt es häufig zu körperlichen Veränderungen und Belastungen, die Beschwerden verursachen können. Kinesiotaping bietet hier eine sanfte, medikamentenfreie Möglichkeit, den Körper im Alltag zu unterstützen.
Eingesetzt wird das Taping unter anderem bei Rücken- und Nackenschmerzen, Symphysenbeschwerden, Verspannungen, Karpaltunnelsyndrom oder muskulären Belastungen. Auch im Wochenbett kann Kinesiotaping sinnvoll begleiten, zum Beispiel zur Entlastung beanspruchter Körperbereiche oder zur Unterstützung der Rückbildung.
Viele Frauen empfinden das Taping als spürbare Erleichterung und angenehme Ergänzung zu anderen Behandlungen. Die Anwendung erfolgt dabei immer individuell abgestimmt auf die jeweilige Beschwerdesituation.